Möglichkeiten

Stand:
10.06.2003


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Die Aktivantennen enthalten einen schmalbandigen Empfänger und eine Auswertelogik, die die empfangenen RTTY - Signale an einer seriellen Schnittstelle (Computer –  COM - Schnittstelle) bereitstellen. Die Antennen können im Prinzip direkt mit dem PC oder Notebook verbunden werden. Dies bedeutet jedoch, dass zum Empfang von Wettermeldungen, egal zu welcher Zeit, der aufzeichnende Computer in Betrieb sein muss. Dies ist unter vielen Umständen an Bord keine schöne Lösung (z. B. Stromverbrauch).

Um den Empfang und die Speicherung der Wetterdaten auch zu ermöglichen, wenn das Notebook nicht in Betrieb ist, gibt es alternative Möglichkeiten. Mit geeigneten Wetterspeichermodulen, die den Datenstrom der Antenne zwischenspeichern und dennoch nur sehr wenig Strom verbrauchen, entsteht eine sehr komfortable und preiswerte Wetterempfangsanlage.

Im Normalfall wird der am Notebook zur Verfügung stehende serielle Dateneingang (COM – Port 1) für den NMEA - Datenverkehr mit dem GPS-Empfänger benutzt, um den den Chartplotter zu betreiben, steht also für den Wetterempfang nicht zur Verfügung. Damit ergeben sich zur Zeit fünf Varianten für den Anschluss der Wetter – Aktivantennen.

Wenn Sie bereits über eine der genannten Aktivantennen verfügen, ist es möglich die Software Vistanaut Wetter alleine zu erwerben.

Die Variante A ist die technisch einfachste und natürlich auch die kostengünstigste. Diese Variante setzt lediglich das Vorhandensein einer freien seriellen Schnittstelle voraus. Die Aufzeichnung von Wetterdaten ist nur möglich, wenn der Computer in Betrieb ist.

Die Variante B unterscheidet sich in der Betriebsweise nicht von der Variante A. So kann aber der serielle Eingang COM 1 an einem Notebook für den Datenverkehr mit dem GPS benutzt werden, und parallel dazu kann der Empfang der Wetterdaten über einen USB-Port erfolgen.

Die Variante C erlaubt die Zwischenspeicherung von Wetterdaten auch dann, wenn der Computer nicht in Betrieb ist. Am Computer braucht nur ein serieller Datenkanal zur Verfügung zu stehen, um Wetterdaten, GPS Daten und die NMEA Daten von zwei weiteren Datenquellen mit dem Computer zu bedienen. Dieser Wetterdatenspeicher erfüllt zugleich die Funktion einer bidirektionalen Datenweiche - eines Multiplexers. Mit dieser Variante kann im Normalbetrieb der Chartplotter in Betrieb sein. Der Wetterdatenspeicher sammelt die von der Aktivantenne kommenden Daten. Von Zeit zu Zeit, einmal am Tag, oder auch nach einigen Stunden kann man den Chartplotter kurz anhalten und mit Vistanaut – Wetter die Wetterdaten aus dem Wetterspeicher in den Computer laden. Vistanaut – Wetter analysiert dann die empfangenen Wetterdaten. Während der Chartplotter in Betrieb ist, wird Vistanaut - Wetter im Archiv-Betrieb gefahren!

Die Variante D entspricht im Prinzip der Variante C. Sie erlaubt die Zwischenspeicherung von Wetterdaten auch dann, wenn der Computer nicht in Betrieb ist. Am Computer muss zusätzlich zum seriellen Dateneingang auch ein USB-Port vorhanden sein. Der immer vorhandene serielle Datenkanal kann ganz normal für den Datenverkehr mit dem GPS benutzt werden. Mit dieser Variante kann im Normalbetrieb der Chartplotter in Betrieb sein – und Vistanaut – Wetter erhält seine Daten über einen eigenen Datenkanal. Dadurch kann Vistanaut – Wetter die aktuell von der Aktivantenne empfangenen Daten im Echobetrieb direkt anzeigen und verarbeiten. So können im laufenden Chartplotterbetrieb alle gewünschten Meldungen gespeichert und im Bedarfsfall auch als Alarmmeldungen in den Chartplotter eingeblendet werden. Der Wetterdatenspeicher sammelt zeitgleich alle Daten, auch dann, wenn das Notebook nicht in Betrieb ist. Dies ist technisch gesehen die aufwendigste und damit auch die teuerste der vier Varianten.

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